Unendliche Steppe, weitgehend unberührte Natur, ein Himmel zum Greifen nahe, verschmelzend mit dem harten Leben der Nomaden. Entdecken Sie mit uns ein Land voll unglaublicher Schönheit, schier endloser Weite und die Lebensart des mongolischen Hirtenvolkes, das sich seit Jahrhunderten kaum verändert hat.
Dieses Land, etwa 40 x so gross wie die Schweiz (mit nur 2,5 Mio Einwohner), dessen zähe Nomaden sich einst auf ihren struppigen, kleinen Pferden aufmachten um das grösste, jemals existierende Weltreich zu schaffen, wird auch Sie faszinieren.

 

Die Wüste Gobi

Mit einer Ausdehnung von 2000 km Länge auf 800 km Breite ist die Wüste Gobi nach der Sahara die zweitgrößte Wüste der Erde. Die durchschnittliche Höhe beträgt etwa 1.000 m ü. M. Die Gobi ist streng genommen keine echte Wüste, sondern eher eine Wüstensteppe und erstreckt sich von Kirgisien und dem Hochland von Pamir im Westen bis zur Mandschurei im Osten. Im Norden reicht sie bis Sibirien, im Süden fast bis zur Chinesischen Mauer

Tag 1.
In Ulaanbaatar
Frühmorgens Landung in der mongolischen Hauptstadt. Die Einreiseformalitäten sind unkompliziert und werden zügig erledigt. Transfer ins Stadtzentrum zu einem erweiterten Frühstück im bekannten Café Sachers. Danach Fahrt zum Hotel, Zimmerbezug und Zeit zum akklimatisieren.
Am Nachmittag deutsch geführte Stadtrundfahrt mit Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten dieser eindrücklichen Stadt: z.B. den Sommer- und Winterpalast der Khan’s, den zentralen Sukhabaatar Platz mit Parlamentsgebäude und Ministerien, sowie das Kloster Gandan, ein buddhistisches Zentrum. Abends Willkommens-Dinner, Unterkunft im Erstklasshotel Mongolia.

Tag 2.
Ulaanbaatar – Baga Gazriin Chuluu
Frühmorgens steigen wir die Geländefahrzeuge vom Typ Toyota Land Cruiser ein und fahren Richtung Süden, über eine kleine Pass-Strasse bei Öndör Iveel Uul (1890müM). Unser Tagesziel ist die Mittel-Gobi; es stehen uns gut 220 km bevor. Mittagessen in Form einer Lunch-Box. Nachtessen und Unterkunft im Jurten Camp nahe des markanten Granitberges.

Tag 3.
Baga Gazriin Chuluu – Tsagaan Suwarga
Durch die unendliche Weite der Mittelgobi geht’s auch heute weiter südwärts. Mittagslunch in Form eines Pic-Nics. Etwa im Grenzgebiet/„Kantons“-Grenze der Mittelgobi zur Südgobi erreichen wir unser Jurten Camp bei Tsagaan Suwarga, einem weithin sichtbaren, farbigen Hügel, ein hübscher Kontrast.

Das Klima ist trocken; es gibt also wenige Niederschläge, am ehesten in den Sommermonaten. 260 Sonntage im Jahr sind keine Seltenheit. Wenn Du aber denkst, dass es in der Wüste Gobi das ganze Jahr hindurch heiß ist, dann täuscht Du dich sehr. Die Temperatur kann zwar im Sommer über +40°C betragen, im Winter allerdings ebenso -40°C erreichen. Schnee liegt oft noch im April.
Abendessen und Unterkunft im Camp.

Tag 4.
Tsagaan Suwarga – Demchigiin Khiid
Wir befinden uns in der Süd-Gobi, wo Anfangs 19. Jh. Graf Danzanrawjaa regierte und, für damals sehr gewagt, die Gleichheit von Mann und Frau einführte. Dieser Graf war auch Dichter und Komponist; seine Opern waren in Zentralasien sehr populär. 70 km nördlich von Demtschig besichtigen wir 70 Mio Jahre alte Dinosaurier Spuren. Lunch-Box unterwegs. Heutige Tagesetappe: 250 km.
Die Wüste stellt man sich generell oft als leblos vor. In Wirklichkeit ist die Wüste Gobi ein Tierreich  mit einer interessanten Vegetation. Wilde Esel, Kamele, Bergschafe und Gazellen haben sich an die harten Bedingungen der Natur angepasst.
Abendessen und Unterkunft im Jurten Camp.

Tag 5.
Demchigiin Khiid – Geier-Schlucht
Auf unserer heutigen Etappe von rund 250 km kommen wir in die eigentliche mongolische Gobi, wie man sich diese eben in Europa vorstellt. Fata Morgana über der unendlichen Steppe, eindrückliche karge Landschaften, Kamele, Sand- und Geröllpisten.
Die Wüste Gobi liegt in Zentralasien und gehört zum einen Teil zur Mongolei, zum anderen Teil zu China. Sie ist rund 2000 km lang und umfasst Sandwüste, Salzsümpfe und Salzseen, aber auch Steppengebiete, in denen Viehzucht betrieben wird. Bewohnt wird sie von Mongolen, die als Nomaden (Nomadenbesuch am 3. 6. vorgesehen) das Gebiet durchstreifen. Die Wüste Gobi wird seit Jahrhunderten von Karawanenstrasse durchquert.
Abendessen und Unterkunft im Gobi-Discovery Camp.

Tag 6.
Geier-Schlucht – Khongoriin Els
Gut 35 km von unserem Camp entfernt befindet sich die berühmte Geierschlucht (Naturschutzgebiet und Nationalpark), die wir frühmorgens besuchen werden; abwechslungsreiche Geländefahrt durch die Schlucht und über den Gobi-Pass. Nebst einer atemberaubenden Landschaft können wir unter anderem Steinböcke, Wildschafe und Greifvögel beobachten. Eine kurze Wanderung (ca. 4 km) durch die Schlucht bleibt unvergesslich. Das Mittagessen geniessen wir als Picnic in der wilden Natur.Unser Tagesziel, Khongoriin Els, liegt in westlicher Richtung. Eindrücklich die faszinierende Landschaft mit markanten Felsgruppierungen und Sanddünen. Abendessen und Unterkunft im Jurten Camp nahe Khongor.

Tag 7.
Das Dünenmeer
Heute haben wir einen Ruhetag eingeplant. Trotzdem möchten wir alle TeilnehmerInnen einladen, das riesige Dünenmeer (bis zu 180 km lange Sanddünen) mit unseren Guide zu erleben – sicher ein unvergesslicher Tag. Die Wüste Gobi ist eine gewaltige Zone von Wüste und Wüstensteppe, die fast 30 Prozent des mongolischen Gebiets bedecken. Neben saftigem Grasland weist sie Grassteppen und zerklüftete Gebirgszüge bis zur Vollwüste mit hohen Sanddünen auf und liegt durchschnittlich auf 1000 m.ü.m., wird von riesigen Gebirgszügen (z.B. Altaj im Westen) umringt. Die Gobi zählt zu den viert grössten Biosphärenreservate der Welt.. Mitten durch die Gobi verläuft die Staatsgrenze zwischen der Mongolei und China. - Abendessen und Unterkunft im Camp.

Tag 8.
Khongoriin Els – Gutchin Us
Auf unserer Fahrt nordwärts gilt es zunächst ein Gobi-Gebirge zu überqueren (die Ortschaft Bogd liegt auf fast 3500 MüM). Unterwegs, in Uutchdiin Zohio, stossen wir auf Siedlungsspuren von Ureinwohnern. Am Rande eines Hochplateaus liegt unser Übernachtungscamp Gutchin Us. Tages-Etappe: 230 km. Abendessen und Unterkunft.

Tag 9.
Gutchin Us – Bayanzag
1922 wurden in dieser Region von Bayanzag bedeutende Dinosaurier Funde gemacht. Nach neuesten Erkenntnissen sind viele Dinosaurier, deren Überreste in der Wüste Gobi gefunden wurden, durch Sandlawinen ums Leben gekommen. Man nimmt an, dass zu jener Zeit die Dünen bewachsen waren. Bei plötzlichen Regengüssen stürzten diese Sandgebilde ein und begruben die Dinosaurier meist so schnell und vollständig, dass ein natürlicher Verwesungsprozess gar nicht erst einsetzen konnte.
Deshalb sind auch die gefundenen Fossilien oftmals in einem hervorragenden Zustand. Besuch der Dinosaurier-Fundstellen oder einer Nomadenfamilie.
Nach rund 240 km erreichen wir unser Jurten Camp. Nachtessen und Unterkunft.

Tag 10.
Bayanzag – Ongi Kloster
Nach den letzten 90 km flachen Steppen verlassen wir die Süd Gobi. Das Ongiin Kloster wurde in den Jahren 1780-1800 erbaut, jedoch während der kommunistischen Unterdrückung des Landes von den Russen zerstört.
Abendessen und Unterkunft im Jurten Camp / Tagesetappe: 160 km.

Tag 11.
Ongi Kloster – Khujirt
Je nördlicher wir kommen, desto grüner präsentiert sich die Landschaft der Zentral Mongolei, mit üppiger Vegetation, grünen Hügelzügen.
Nach rund 240 km erreichen wir unsere Jurten Unterkunft in der Region von Kharkhorin (Karakorum). Abendessen und Übernachtung.

Tag 12.
Khujirt – Khustai Nationalpark (Khustayn Uui)
Im Gegensatz zu sämtlichen vorangegangenen Tagen, werden wir die grösste Distanzen auf Teerstrassen zurücklegen können. Im Gebiet des Nationalparks Khustai besteht die Möglichkeit Wildpferde in freier Natur zu entdecken. Schöne Birkenwälder und bewaldete Hügelzüge begleiten uns.
Letztes Abendessen und Unterkunft in einem Jurtencamp.

Tag 13.
Khustai Nationalpark – Ulaanbaatar (Ulan Bator)
Nach einem letzten Jurten-Frühstück brechen wir in Richtung Ulaanbaatar auf, wo wir gegen Mittag in unserem Hotel Chinggis Khan eintreffen werden. Nach einem Farewell Dinner (mongolisches Barbecue), laden wir heute Abend alle Teilnehmer zu einem Folklore-Abend ein (Volkstänze und Kehlkopfgesang; dieser wird ausser in der Mongolei nur noch im Tibet praktiziert).
Unterkunft im Erstklasshotel Chinggis Khan

Tag 14.
Ulaanbaatar
Nach einem frühen Frühstück Transfer zum Flughafen.